Freitag, 26.08.2016   

Alzheimer erkennen

Meist beginnt es mit kleinen Erinnerungslücken. Später verlieren die Betroffenen Zeitgefühl und Orientierung. Im Endstadium sind sie oft völlig hilfl os: Etwa eine Million Deutsche leidet an der Alzheimer-Krankheit. In 20 bis 30 Jahren wird sich nach offi ziellen Schätzungen diese Zahl beinahe verdoppelt haben.

Auch wenn eine Heilung der Alzheimer-Krankheit nach dem heutigen Stand der Medizin nicht möglich ist, bedeutet dies nicht, dass man dem geistigen Abbau tatenlos zuschauen sollte. Je früher die Alzheimer-Krankheit erkannt und behandelt wird, desto besser ist die Chance, den Krankheitsprozess zu verlangsamen und die Alltagskompetenz der Betroffenen möglichst lange zu erhalten. Doch leider wird in Deutschland nur ein Bruchteil der Alzheimer-Patienten adäquat behandelt. Dabei stehen heute wirksame Arzneimittel und effektive Therapien zur Verfügung, die einerseits einen Zugewinn an Zeit und Lebensqualität für den Patienten bedeuten und andererseits eine Erleichterung der Pfl ege darstellen.

Neben den behandelnden Ärzten sind vor allem Angehörige gefordert, erste Anzeichen der Alzheimer-Demenz frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit dem Betroffenen ärztlichen Rat einzuholen. Mit der Broschüre „Alzheimer erkennen“ und unserer Website wollen wir Angehörigen und Betroffenen helfen, Warnsymptome einer Alzheimer-Erkrankung richtig zu deuten und bei Verdacht auf Alzheimer entsprechende Schritte einzuleiten.

Aktuelle Broschüre

| | Vorwort

|1| Keine Zeit verlieren

|2| Erste Anzeichen erkennen
|2.1| Altersvergesslichkeit oder Alzheimer-Demenz?
|2.2| Steckt dahinter eine Depression?
|2.3| Frühe Symptome einer Alzheimer-Demenz
|2.4| Wie erleben Patienten erste Krankheitsanzeichen?
|2.5| Was können Angehörige tun?

|3| Wer kann helfen?
|3.1| Der Hausarzt als erster Ansprechpartner
|3.2| Gedächtnissprechstunden

|4| Wie wird Alzheimer diagnostiziert?
|4.1| Am Anfang steht das Gespräch
|4.2| Andere Erkrankungen ausschließen
|4.3| Gehirnfunktion systematisch testen
|4.4| Der Blick ins Gehirn

|5| Diagnose Alzheimer - und dann?
|5.1| Medikamentöse Behandlung
|5.2| Nichtmedikamentöse Behandlung
|5.3| Selbstbestimmt vorsorgen

      Rat und Hilfe